Unser Angebot - Notfallplätze
Wir unterstützen und entlasten Familien in
Not- und Übergangssituationen
während 365 Tage im Jahr rund um die
Uhr. Wir bieten den Kindern in Krisensituationen Geborgenheit,
Ruhe und Schutz. Unsere 12 stationären Notfallplätze
richten sich an Kinder im Grundschulalter bis zur
6. Klasse. Wir verfügen über eine eigene interne Schule.
Wir vernetzen uns im Sinne der Systemorientierung mit
Eltern, zuweisenden Stellen, Lehrpersonen und weiteren
beteiligten Bezugspersonen. Ein wichtiges Element unserer
pädagogischen Arbeit nimmt die konzeptionelle Erlebnispädagogik
ein.
Unser Angebot der Notfallplatzierung steht auch für
Time-out-Platzierungen (Schule, andere Institutionen)
und Massnahmenvollzüge der Justiz (Jugendgericht) zur
Verfügung.
In unserem Auftrag Notfallplatzierung verfügen wir über
eine 20jährige Erfahrung. Wir zeichnen uns aus durch ein
hohes Mass an Flexibilität und Tragfähigkeit.
Unsere Arbeitshaltung
Wir versuchen, den unterschiedlichen Erscheinungsformen
von Notfällen flexibel und bedürfnisorientiert zu
begegnen. Sowohl auf der Wohngruppe wie auch in
der hausinternen Schule verfügen wir über qualifiziertes
und gut ausgebildetes Personal.
Im Erziehungsalltag steht das psychische und physische
Wohl des Kindes stets im Vordergrund. Unsere Hauptaufgabe
sehen wir darin, die Kinder zu begleiten, zu
betreuen, sie zu beruhigen und ihnen den nötigen
Schutz zu gewähren. Durch klare Strukturen vermitteln
wir den Kindern Halt und Orientierungshilfen.
Für die Freizeitgestaltung nutzen wird die naturnahe
und erlebnisreiche Umgebung des Saanenlandes. Wir
verfügen im Haus über eine moderne, zeitgerechte Infrastruktur.
Sozialpädagogisches
Angebot
Im sozialpädagogischen Bereich stehen 12 Plätze für
Schulkinder im Alter von 6 ca. 12 Jahren zur Verfügung.
Die Betreuung ist das ganze Jahr rund um die Uhr gewährleistet.
Während ihres Aufenthaltes wohnen die Kinder verteilt auf
zwei Wohngruppen. Sie werden von zwei Teams von Sozialpädagogen/innen
unter Mithilfe von Mitarbeiter/innen in Ausbildung betreut und
gefördert. Eine verlässliche Tagesstruktur und ein ausgebautes
Spiel- und Freizeitangebot sind zentrale betreuerische Elemente.
Die professionellen Hilfestellungen erfolgen altersentsprechend.
Den individuellen Voraussetzungen der Kinder wird Rechnung getragen.
Die Wahrnehmungen und Einschätzungen des Fachpersonals im
Alltag sollen zur Entscheidungsfindung beitragen, wie es nach dem
Chinderhuus-Aufenthalt weitergehen soll. »Rahmenkonzept
Notfallplätze (PDF-dokument)
Schulisches
Angebot
Das Chinderhuus Ebnit bietet eine interne Schule mit 12 Plätzen
an. Die Kinder werden in einem Pensum von wöchentlich 22 Lektionen
in der internen Schulklasse sonderpädagogisch unterrichtet.
Das individuelle Lernprogramm lehnt sich an den Lehrplan der öffentlichen
Schule an. Aufgrund der befristeten Aufenthaltsdauer werden weder
Lernberichte noch Zeugnisse erstellt. Die Kinder bleiben während
des Aufenthaltes im Chinderhuus an ihrer angestammten Schule angemeldet.
Auf eine enge Zusammenarbeit der Lehrkraft des Kindes wird grossen
Wert gelegt. Die Schule stellt eine wichtige Struktur zur Verfügung
und gibt wertvolle Hinweise für die Weiter- oder Rückplatzierung. »Schulkonzept (PDF)
Erlebnispädagogisches
Angebot
Das Chinderhuus versteht unter Erlebnispädagogik das bewusste,
zielgerichtete Auslösen eines Prozesses durch das unmittelbare
Erleben anhand verschiedener Mittel, Methoden und Settings in der
Natur. Unser Ziel ist es, durch prozess-, lösungs- und erlebnisorientiertes
Lernen bei den Kindern Verhaltensänderungen in ihren Alltag
zu transferieren. Das Chinderhuus sieht die Erlebnispädagogik
nicht als Alternative zur Alltagspädagogik, sondern als eine
Ergänzung, welche die Alltagspädagogik unterstützen
soll.
Die erlebnispädagogische Arbeit im Chinderhuus richtet sich
im weiteren Sinne nach der Philosophie, „so nah wie möglich
und so weit wie nötig!“. Erlebnispädagogik im Chinderhuus
hat nicht grundsätzlich mit Spektakel und Extremsituationen
zu tun. Das Chinderhuus passt die erlebnispädagogischen Aktivitäten
der jeweiligen Kindergruppe und den gegebenen Umweltsituationen
an. Es ist wichtig, dass die so genannten
„Soft-Skills“ (Beziehungen, Emotionen, Kreativität
und Ästhetik) einen bewussten und wichtigen Platz in der erlebnispädagogischen
Arbeit einnehmen. >Erlebnispädagogik |